Aktuelles zur Zukunft der Theater und Orchester in MV

10. März 2016

Im Blog "Theater entdecken" der Presse-FSJlerin Lisa Schick des Mecklenburgischen Staatstheaters war im März Thema "Öffentlichkeit" - unter anderem auch eine Vorstellung des Theatermarketings bzw. meiner Person: "Ein Kulturgut mit Kulturauftrag" (dieser Titel ist allerdings nicht von mir...). Weitere Seiten behandeln Dramaturgie, Theaterpädagogik, Presse usw.

2016

Leider ist es mir nebenberuflich nicht möglich, hier die Theaterdebatte aktuell mitzuverfolgen, abzubilden und zu kommentieren - zu groß ist die Flut der fast täglichen Nachrichten, Anträge, Fakten, Diskussionsbeiträge und Kritikäußerungen.

Ich versuche mein Bestes auf meiner Facebook-Seite.

2015

Im Rahmen meiner Tätigkeit als Marketingleitering am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin setze ich mich für den Erhalt und die Verbesserung der finanziellen (Einnahme-)Situation des Schweriner Theaters ein und verfolge mit großem Interesse die überhandnehmende Diskussion um die Strukturreform in Mecklenburg-Vorpommern, aber auch die Lage der Theater in der gesamten Republik.

2. September 2014

Kaum ist man mal eine Woche in Urlaub, hagelt es Hiobsbotschaften: "Ministerpräsident Erwin Sellering droht offen mit Theaterschließungen", berichtet Torsten Kolpin in der Pressemitteilung der Linksfraktion vom 26.8.2014. Sie bezieht sich auf eine

Koalitionsausschuss-Sitzung bezüglich der Zukunft der Theater und Orchester am Vorabend, die jedoch nicht in der Presse oder Parlamentsdatenbank zu finden ist.

 

Dafür gibt es dort andere interessante Dokumente:

22. August 2014

Laut kleinerer Meldungen in der SVZ am 19. und 20.8. (jew. S. 4) gab es eine Sondersitzung der Greifswalder Bürgerschaft am 18. August zum Theater-MV-Thema. Zunächst war die überlassene Kurzfassung des Gutachtens kritisiert worden, dem (lt. Fragekatalog an die Landesregierung) der wichtigste Teil, die Einnahmen-Ausgaben-Aufstellung, fehle und das somit nicht nachvollziehbar sei.

Zweitens wurde der Zeitplan (noch im laufenden Jahr will die Landesregierung zur Fusion der TVP mit der TOG eine Entscheidung treffen) kritisiert: "Im Falle einer Fusion müssten sechs Kommunalparlamente daran beteiligt werden", wird OB Arthur König (CDU) zitiert: "Das ist nicht in vier oder acht Wochen zu schaffen."

18. August 2014

Bezüglich eines (nicht auffindbaren) Artikels vom 16.08. in der OZ "Land hält Theater-Gutachten geheim" bemängelt Torsten Kolpin für Die Linke in seiner heutigen PM "Herrschaftswissen oder Kulturpolitik auf Augenhöhe?" das Häppchenweise Servieren verschiedener Versionen des METRUM-Gutachtens für den Ostteil des Landes: "Es ist schon interessant, wie hier der Datenschutz als Scheinargument benutzt wird, um den Landes -und Kommunalparlamentariern ein Schriftstück vorzuenthalten, dessen Kenntnis notwendig ist, um sich über die Zustände der Theaterlandschaft in Stralsund, Greifswald, Neubrandenburg und Neustrelitz ein Urteil bilden zu können. Das Bildungsministerium beansprucht stattdessen die Kenntnis des ganzen Gutachtens für sich (...). Das ist undemokratisch und verantwortungslos."

17. August 2014

In der Wochenendausgabe der Berliner Zeitung interviewt Arno Widmann den Theaterwissenschaftler Hans-Thies Lehmann unter dem Titel "Drama, Tragödie und Auslaufmodell Stadttheater". Am Ende des Gesprächs sagt er, die Institution des Stadttheaters habe sich möglicherweise überlebt - "Ich glaube allerdings nicht, dass sie von heute auf morgen verschwinden wird. Aber - es gibt ein Aber. Unsere Theater sind Kunsttheater. Das ist ihre Qualität und ihr Manko. (...) Die Institution des Theaters selbst muss sich (...), heute infrage stellen (...). In welchen Formen das geschieht (...), ist aber nicht theoretisch zu bestimmen, sondern nur im kritischen Diskurs pber konkrete Aufführungen."

15. August 2014

Gestern meldeten OZ (S. 14) und SVZ (S. 4), dass die Partei DIE LINKE scharfe Kritik an der Theaterförderung übte - hier geht es zur vollständigen Pressemitteilung vom 13.08.14 "Zusätzliche Theaterförderung der Landesregierung ist Eingeständnis der kulturellen Unterfinanzierung". Während Torsten Koplin die Mittelbewilligung begrüßte, bezeichnete er die einseitigen Förderungen für Schwerin und Neubrandenburg/Neustrelitz als gegenüber den Theatern in Vorpommern und Rostock grob ungerecht und intransparent.

Zuvor hatte das Kabinett die Umstrukturierungshilfe i.H.v. 1,6 Mio. Euro für Schwerin und die Soforthilfe i.H.v. 453.000 Euro für die TOG Neubrandenburg/ Neustrelitz gebilligt. In der Pressemitteilung vom 12.08. wird Kultusminister Brodkorb wie folgt zitiert: "Mit der Freigabe der Umstrukturierungshilfe und der Soforthilfe hält sich das Land an die Verabredungen. Bereits zu Beginn der Debatte über die Weiterentwicklung der Theater- und Orchesterstrukturen habe ich deutlich gemacht, dass das Land zusätzliche Hilfen leistet, wenn sich die Träger zur gemeinsamen Arbeit an langfristig tragfähigen Strukturen bereiterklären. Die Auszahlung zusätzlicher Mittel ist an diese Bedingung geknüpft. Auch an anderen Standorten sind Hilfsmaßnahmen möglich, wenn die Träger Maßnahmen kooperativ erarbeiten, umsetzen und eine wirtschaftliche Schieflage anders nicht abgewendet werden kann." (hier zur PDF-Version der PM).

Daraufhin vermeldete die OZ am 13.8. auf S. 6, Rostock ginge leer aus - und am heutigen 15.8., auch das Theater Vorpommern (Stralsund/Greifswald) brauche Nothilfe und habe um 300.000 Euro gebeten - da die Ostseefestspiele nur eine Auslastung von 21% gehabt hätten.

30. Juli 2014

Das Protokoll zur Aktuellen Stunde am 2.7. zur Theaterreform steht noch aus - hier in der Parlamentsdatenbank ist es inzwischen zu finden.

 

Während es im Westen des Landes sommerpausenbedingt ruhig ist (die Ruhe vor dem Sturm?) und das Rostocker und das Schweriner Theater jeweils daran arbeiten, das Beste aus der Lage zu machen, unter Druck weiter bestmögliches Theater anzubieten - regt sich im Osten natürlich erster Widerstand auf das letzte METRUM-Gutachten (s.u.). Am

17.7. hatte der Theaterförderverein Landestheater Mecklenburg e.V. und das Theaternetzwerk.MSE zu einer Veranstaltung unter dem Titel "Unsere Region! Ein Theater! Ein Orchester!" geladen, die gut besucht war. Demnächst erscheint darüber ein Bericht von Ralph Kirsten (Rostocker Kupoge-Kollege vom Kulturnetzwerk e.V.), den ich hier verlinke.

21. Juli 2014

Dass die Theater-Misere nicht nur eine finanzielle, sondern zu allererst eine inhaltliche und leider nicht MV-spezifisch ist, zeigt der intelligente Artikel von Gerhard Stadelmaier am 17. Juli in der FAZ: "Hoppla, wir sterben!" Er fängt beim Publikum an, dem End- und Ausgangspunkt des Theaters und fragt, was ihm die deutschen Theater in der kommenden Spielzeit zu bieten haben. Stadelmaier's Befund: ein Zuviel an Romanadaptionen (dem stärker marktabhängigen britischen Theater schon seit Thatchers Zeiten attestiert): "nur eine klitzekleine Eisbergspitzen-Auswahl des fortgesetzten epidemischen Verrats des Theaters an seinem Ureigensten: dem Drama". Und ein Zuwenig an ureigener Theaterarbeit: "das ganz Andere, das Gegenweltliche, den himmlischen Abhub der „unbegreiflich hohen Werke“, das dramatisch Tolle, Aberwitzige, Schöne, Herrliche, Abgrundtiefe". Daraus abgeleitet fragt er zurecht: "wieso soll die öffentliche Hand einem Theater hinterherlaufen, das vor sich selbst davonläuft?"

2. Juli 2014

Heute ganz groß in der SVZ auf S. 3 ein Artikel zur eben abgelaufenen Aktuellen Stunde im Landtag (s.u.): "Brodkorb soll CDU Theaterpläne erklären" nebst "Pro Theaterreform" vom kulturpolitischen Sprecher der SPD Ingulf Donig sowie "Kontra Theaterreform" von Torsten Koplin, dem kulturpolitischen Sprecher der Linksfraktion, die am Montag ihr eigenes Konzept vorgestellt hat.

Dies Konzept wurde zum Abschluss der heutigen Aktuellen Stunde (die selbst wenig überraschend wenig kulturvoll verlief) von Minister Brodkorb allerdings kritisiert - wie er auch in allen Konzepten der Linken und Grünen keine Alternativen sah. Wie dem auch sei: Die teils polemisch (Jochen Schulte, SPD), aber immer emotional geführte Diskussion zeigt zum einen den Konsens auf, dass (irgendeine) Theaterreform unabdingbar, dass (auch) das METRUM-Konzept für den östlichen Landesteil nur ein zu diskutierender Vorschlag und dass ein baldiges Ende des Diskussion nötig ist.

Die CDU stellte dabei heraus, dass der Diskussionsprozess nur im Konsens mit den Theatereigentümern, den Kommunen, erreicht werden könne und die Sommerpause für Gespräche genutzt werden würde - und positionierte sich erstmals (und lange überfällig) mit fünf klaren Zielen:

  1. Alle Theaterstandorte müssen erhalten bleiben.
  2. Am Ende des Prozesses müsse die Dynamisierung der Landeszuschüsse stehen.
  3. Für alle Mitarbeiter der Theater und Orchester solle ein Flächentarif gelten.
  4. Das Land müsse Landesträgerschaften in Betracht ziehen.
  5. Bei der Förderung von Kunst und Kultur müssen die besonderen Belange beider Landesteile, Mecklenburgs und Vorpommerns, berücksichtigt werden

Während man die einzelnen Punkte kritisieren kann (1. Was heißt "erhalten" - als Ein- oder Mehrspartenhaus?, 2. Wann? Wie hoch? usw.) und die Herangehensweise allgemein bemängeln kann (wie Torsten Koplin die "Erst Geld, dann Inhalt"-Denke der tonangebenden Krämerseelen mit ihrem Mantra der festen 35,8 Mio Euro), so halten wir uns doch an die Einladung des Ministers, eigene bessere Vorschläge in die ergebnis-"offene Debatte" einzubringen und den Kompromiss, bei dem beide Seiten sich bewegen müssten und nicht eine Seite gewinnen dürfe, einzufordern!

An dieser Stelle beobachte und dokumentiere ich weiter für Sie, was sich tatsächlich in den kommenden Wochen und Monaten tut - wenn es denn der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird!

 

P.S. Hier gibt es das insg. 40-minütige Deutschlandradio-Kultur-Interview mit Sewan Latchinian, dem designierten Rostocker Intendanten, das im SVZ-Artikel erwähnt wird.

1. Juli 2014

Morgen, 2.7., 10-11:15 Uhr, im Schweriner Landtag auf Antrag der CDU "Aktuelle Stunde: Ein Theaterkonzept für das ganze Land - Entwicklungsperspektiven für die Theater in Mecklenburg und Vorpommern". Vielleicht im Live-Stream?

25. Juni 2014

Der kluge, wenngleich resignierte Kommentar von Nikolaus Merck auf Nachtkritik "Alles so schön leer hier?" am 19. Juni verdient einen eigenen Eintrag: "Stadttheater (...) gehören zum anachronistischen Bestand einer vergehenden Gesellschaft.(...) Reservate für aussterbende Handwerke. (...) Romantisch-utopische Einsprengsel in einer ganz und gar ernüchterten Gesellschaft." Und, leider ebenfalls richtig: "Natürlich ist Mecklenburg-Vorpommern, wo der Prozess der Theaterbegradigung, der jetzt an Fahrt aufnimmt, bereits vor mehr als 20 Jahren eingeleitet wurde, nur ein Anfang."

Schon am 18. Juni fragte Nachtkritik zu den MV-Theaterplänen "Steigerung der künstlerischen Qualität?" und verlinkt auf einen Bericht von 2012 über 'METRUMs Nebenverdienst in MV'.

23. Juni 2014

Heute in der Ostseezeitung: "Grüne in Stralsund kritisieren OB" - Jürgen Suhr wirft Alexander Badrow (CDU) vor, den Sargnagel für's TVP zu schlagen...

Und ein Bericht über die "Proteste gegen Theater-Abbau" beim MV-Tag am Samstag in Neustrelitz - die SVZ berichtet darüber nur in ihrer gedruckten Ausgabe (S. 3).

19. Juni 2014

Nach längerer (Wahl-bedingter?) Funkstille platzte vorgestern die Bombe: Das Bildungsministerium veröffentlichte am 17.06.14 eine Pressemitteilung, in der die Pläne der Beratung METRUM für die Theaterreform im Osten von MV vorgestellt wurden (hier zur PM-PDF). Eine 20-seitige Kurzfassung der METRUM-Vorschläge wurde online gestellt.

Am gestrigen 18.06.14 publizierte die Schweriner Volkszeitung eine Kurzzusammenfassung: Brodkorbs Reform mit Vieren (S. 14) und die Ostseezeitung schrieb "Dem Nordosten droht ein kultureller Kahlschlag" (vollständig online).

 

KURZ: ein Staatstheater Vorpommern mit vier Spielstätten und Spartenschwerpunkten - Anklam soll in ein kommunales Theater umgewandelt, 102 Stellen abgebaut werden; trotz Mehraufwendungen (Wege) und 10% mehr Verdienst (Flächentarifvertrag) sollen statt derzeit 420 Vorstellungen gar 450 und bessere Vorstellungen pro Jahr angeboten werden [allein dabei sträuben sich die Nackenhaare!]:

  • Neubrandenburg (Konzertorchester mit 60 Musikern),
  • Neustrelitz (Operette und Tanztheater/Dt. Tanzkompagnie plus zentraler Fundus/Werkstätten),
  • Stralsund (Oper mit 38-köpfigem B-Orchester) und
  • Greifswald (Schauspiel und Ballett mit Eigenproduktionen)

Erste Reaktionen:

  • Ulrike Berger, die kulturpolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, hielt in ihrer gestrigen Pressemitteilung, die Behauptung, "dass die Reduzierung um mehr als 100 Stellen zu einer Verbesserung des künstlerischen Angebots führen soll (...) für mehr als fragwürdig." Und "unrealistisch. Es gibt kein Beispiel für Fusionen, die über so weite Entfernungen hinweg gelungen wären." Ganz grundsätzlich kritisierte sie "Die Methode, ein Münchner Beratungsunternehmen für die inhaltliche Umsetzung der Kürzungsvorgaben durch die Landesregierung zu engagieren" und die dafür ausgegebenen 200.000 Euro: "Strukturreformen müssen mit den Theatern und Trägern vor Ort entwickelt werden."
  • Auch Torsten Koplin, kulturpolitischen Sprechers der Linksfraktion, sagte gestern, Der rigorose Kulturabbau ist strikt abzulehnen. Er bezeichnete die Vorschläge als "inakzeptabel": "Die sich abzeichnende Degradierung der Standorte ist Augenwischerei und in Wahrheit ein Tot auf Raten." Koplin kritisierte das widersprüchliche Handeln der Landesregierung: "Einerseits definiert sie im Entwurf des Landesraumentwicklungsprogramms erstmals Räume mit besonderen demografischen Herausforderungen, wozu auch größere Teile Vorpommerns zählen, andererseits tut sie alles, damit diese Räume kulturell ausbluten und damit weiter abgehängt werden".
  • Die SVZ versammelt "Enttäuschung über das Theatergutachten von Kulturminister Brodkorb": Joachim Kümmritz, Intendant in Schwerin und Interimsintendant in Neubrandenburg/Neustrelitz wird zitiert mit "Das ist der Tod der Theater- und Orchester GmbH." Heiko Kärger, Landrat Kreis Mecklenburgische Seenplatte (CDU) sagt: „Die Einschnitte für Neustrelitz sind stärker als wir uns vorgestellt hatten. Die Zukunft der Theaterlandschaft ist nicht nur eine politische Entscheidung, sondern betrifft die gesamte Region.“
  • Der NDR-Bericht vom 18. Juni zitiert diese und weitere Reaktionen, darunter auch pragmatische ("Ein Zusammenschluss wäre vielleicht ein Modell, über das man nachdenken könnte", so Greifswalds OB Arthur König von der CDU) und positive - Anklams Intendant Wolfgang Bordel versucht, dem 'Vorschlag' eine gute Lesart abzutrotzen: "Es ist gut, dass es eine Lösung geben soll, ohne dass wir mit jemandem fusionieren müssen," wird der Fusionsgegner zitiert, "Ich glaube nicht, dass sie tatsächlich Lösungen bringen."

Der NDR hatte übrigens schon weit im Voraus, am 4. und 5. Juni über die Pläne für den Osten des Landes berichtet: Stefan Ludmann "Brodkorb macht im Osten Ernst".

13. Juni 2014

Die SVZ berichtet vom Volkstheater Rostock: "Wir trotzen der Kulturbarberei". Der Amerikaner Peter Leonard, in dessen Intendanten-Amtszeit "trotz Mittelkürzungen und Dauerclinch mit der Landesregierung keine der Sparten gestrichen wurde", wird von Sewan Latchinian beerbt. Und der "denkt nicht daran, kleine Brötchen zu backen." Schon in Senftenberg habe er aus einem Provinztheater in Senftenberg ein saniertes Schauspielhaus mit großem Amphitheater und großer Anerkennung gemacht - mit Rostock will er das Gleiche schaffen, mehr als 50 Premieren und Uraufführungen plant er und gar ein Bürger- und ein Puppentheate: "Wir trotzen dem Kulturabbau, der Barbarei und Kulturlosigkeit in der Politik."

13. Mai 2014

Die Grüne Landtagsfraktion reagierte in ihrer PM vom 09.05.2014 auf die u.g. Antwort - Ulrike Berger kritisiert dort: "Seit diesem Jahr ist die Auszahlung von zehn Prozent der Landesmittel an das Zustandekommen und Erfüllen von Zielvereinbarungen mit dem Kultusministerium gebunden. Die Theater müssen dann bis Anfang Oktober dieses Jahres belegen, dass sie diese Zielstellungen auch erreicht haben, um der Kürzung zu entgehen. Das Problem: Mit keinem einzigen Theater wurde bislang eine Zielvereinbarung abgeschlossen. Ohne Zielvereinbarung gibt es jedoch nur 90 Prozent der bisherigen Förderung. Und selbst wenn diese in den kommenden Wochen noch geschlossen würden: Welchen Wert sollen Zielstellungen haben, die über die Sommerpause der Theater vereinbart und binnen weniger Wochen erfüllt sein müssen? Wer dies fordert, zeigt wenig Kenntnis über die Arbeitsweise von Theatern, in denen Spielzeiten zum Teil mehrere Jahre im Voraus geplant werden."

26. April 2014

Am 31.03.2014 gab es die Antwort auf die Kleine Anfrage der Landtagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen zum Theatererlass (Drs. 06-2697). Der Auszahlungserlass ist dabei als Anlage 1, die Berechnungstabelle für die Beträge in Anlage 2 beigefügt:

 

Was im Jahr 2013 passierte, können Sie hier in meinem Archiv nachlesen.

 

AKTUELL:

 

+++++ACHTUNG+++++

Von 2013-2017 als Leiterin Marketing Kommunikation am Mecklenburgischen Staatstheater  und seit 01.07.2017 als Referentin ÖA  am Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern übe ich die selbstständige freiberufliche Tätigkeit wird nur noch geringfügig nebenberuflich aus (Seminare, Vorträge, kleinere Publikationen).

Ich bin immer noch für Sie und die Kultur da

Die Dokumentationen zu Kultur und Theater in MV weiterzuführen, ist mir leider unmöglich; auf Facebook versuche ich es ein wenig.