KULTURFÖRDERUNG MV

Hier finden Sie Links, Zusammenfassungen und Kommentare zu Kulturpolitik, - förderung und -finanzierung in MV, insb. zur Novellierung der Kulturförderung in Mecklenburg-Vorpommern.

2015/2016

Da ich mich neben der beruflichen Tätigkeit in der und für die Kultur nur noch in der Freizeit ehrenamtlich bei der Kulturpolitischen Gesellschaft und beim kulturratschlag(x)schwerin für Kulturpolitik und Kulturförderung einsetze, muss die aktuelle Dokumentation der Entwicklungen in MV an dieser Stelle leider eingestellt werden. Ich verweise auf die beiden Webseiten für bundespolitische und lokale Entwicklungen.

23. Dezember 2014

Allen LeserInnen, Partnern, Auftraggebern und Interessenten FROHE WEIHNACHTEN und ein gesundes und glückliches neues Jahr 2015!

20. Dezember 2014

Nach der Sitzung der Stadtvertretung kommentieren dieschweriner "Weniger Geld für Schwerins Musikschulen" am 16.12.2014., die SVZ hält sich online sehr zurück: "Sparmaßnahmen: Stadtvertreter setzen Steuern weiter hoch".

12. Dezember 2014

Der kulturratschlag (x) schwerin erteilt seinen 1. Ratschlag - in Vorbereitung auf die 5. öffentliche Sitzung der Schweriner Stadtvertretung am Montag, 15.12.2014 ab 17 Uhr im Demmlersaal des Rathauses, Am Markt 14.

PM 1. Ratschlag des Schweriner Kulturrats
Pressemitteilung zum 1. Ratschlag / Offenen Brief vom 9.12.2014 des kulturratschlag (x) schwerin vom 12.12.2014
PM kulturratschlag(x)schwerin ersterRats
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Wer hingehen will - und besser vorbereitet sein:

Für den Hintergrund - folgende Dokumente:

  • der Teilhaushalt 3 (Kultur) aus dem Haushaltssicherungskonzept mit den gestaffelten Streichungen in den Zuwendungen für die Musikschulen bis 2020
  • der Änderungsantrag der bündnisgrünen Fraktion zur Ablehnung dieser Maßnahme vom 24.10.2014
  • die Voten der Fraktionen zum Haushaltssicherungskonzept und den Änderungsanträgen dazu im gemeinsamen Haupt- und Finanzausschuss am Di 09.12.2014
TH3-Kultur 2014
HSK 4. Fortschreibung _2014_ 2014-09-23_
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Änderungsantrag Bündnis90/Die Grünen
HSK 4. Fortschreibung_Änderungsantrag B9
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Voten des Haupt- und Finansausschuss
HSK 4. Fortschreibung_Voten Haupt- u Fin
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8. Dezember 2014

Presseschau - insb. zur Artikelserie des kulturratschlag (x) schwerin, in der der Schweriner Kulturrat Stellung zu den Sparvorschlägen des Beratenden Beauftragten des Innenministeriums an die Landeshauptstadt nimmt.

20. November 2014

Ein kurzer Bericht auf Die Schweriner zum 2. Öffentlichen Treffen des Schweriner Kulturrats gestern (genau ein halbes Jahr nach dem 1. Öffentlichen Treffen im Kontor, kurz nach der Gründung im Mai)  bestätigt nicht nur die Richtigkeit der Wahl des "Austragungsorts" (Der Speicher), sondern auch die Notwendigkeit, der Debatte eine weitere, gewichtige da kompetente Stimme zu geben, um nicht zuletzt der Stadtpolitik Argumente und Rückendeckung zu geben, bei ihrer Ablehnung der Vorschläge zu bleiben - gerade bei der nächsten Stadtvertreterversammlung am 15. Dezember 2014. Im Vorlauf dazu und Umfeld der diesbezüglichen Ausschusssitzungen soll eine Artikelserie Öffentlichkeit und Politik, Betroffene - Akteure und "Nutzer" informieren, welche Konsequenzen die Umsetzung der Sparvorschläge hätte - und auch Ratschläge für alternative Vorgehensweisen geben.


Es ist bemerkenswert, dass Die Schweriner auch als erste auf das Alternativ-Gutachten von Abel & Heimfahrt zum Schleswig-Holstein-Haus (auch Thema in der Streichliste) eingehen: Am 17.11.2014 kommentiert Mathias Hufmann zum Schließaus-Holstein-Haus und berichtet im Detail am 18.11.2014 zu den neuen Plänen für das SHH.

10. November 2014

Zweites öffentliches Treffen des KULTURRATSCHLAG (X) SCHWERIN am Mi., 19.11.2014, ab 19 Uhr im Speicher, Schelfstraße.

Thema: Die sog. "Streich- oder Sparliste" des Beratenden Beauftragten des Landes-Innenministeriums und Schwerins Haltung dazu. Heute tagte die Stadtvertreterversammlung... (Die nächste am 15.12. wird per LiveStream hier übertragen.)


Nachtrag am 18. November 2014:

Es ist ein wenig symptomatisch, dass kein regionales Print-, Funk- oder TV-Medium unsere Pressemitteilung bzw. Einladung an alle (!) InteressentInnen aufgenommen, veröffentlicht oder kommentiert hat - mit der bemerkenswerten Ausnahme der unabhängigen Web-Zeitung "Die Schweriner": Am 13.11.2014 veröffentlichten sie im öffentlichen Teil den Artikel "Schwerins Ratschlag gegen die Sparvorschläge."


2. September 2014

Neuigkeiten zur Schweriner "Sparliste" des Beratenden Beauftragten des Innenministers: OB Gramkows offizielle Stellungnahme dazu sei vorgelegt, schreibt die SVZ im Artikel "Stadt will Hundesteuer erhöhen" vom 28.8.2014: "Die Fraktionen werden das Papier diskutieren und sollen dann auf ihrer Sitzung Mitte September der Stellungnahme "beitreten'", heißt es dort. Und bezüglich der Kultur weiter: "Eine ganze Reihen von Vorgaben des Beratenden Beauftragten lehnt die Verwaltung aber auch rundweg ab. Die Schließung des Speichers und der Zweigbibliotheken, die Aufgabe des eigenständigen Betriebes des Freilichtmuseums in Mueß, die Streichung der Zuschüsse für die freien Musikschulen – die Verwaltung geht da nicht mit. Es gibt aber einen Gegenvorschlag. Die Zuschüsse für aller Musikschulen in Schwerin sollen gedeckelt, also nach oben begrenzt werden. Das beträfe nicht nur Ataraxia und die Schule der Künste, sondern auch das Konservatorium."

Neu jedoch ist nichts - hier lang zur "Stellungnahme der Stadtverwaltung zum aktualisierten Zwischenbericht des Beratenden Beauftragten" (Stellungnahme als PDF, Bericht als PDF).

Am 15.09.2014, 17 Uhr, ist die Stadtvertretersitzung anberaumt.

18. August 2014

Am Wochenende berichteten SVZ und OZ von den Plänen von Kultusminister Mathias Brodkorb, "über die neuen Kreiskulturräte eine Qualitätsdebatte in der Kulturförderung an[zu]stoßen", die er bei einem Gespräch mit dem Kreiskulturrat der Mecklenburgischen Seenplatte in Neubrandenburg geäußert hatte. Der Qualitätskriterienkatalog des Landesverbands der Bibliotheken wurde als Beispiel angeführt - dies sei von Museen u.a. Kulturträgern gewünscht. Die Kulturräte sollten der Kulturszene außerhalb der Institutionen eine Stimme geben. Landkreise und Städte sollten sagen, wo sie in 5 Jahren sein wollen.

Das sind viele völlig verschiedene Wünsche und Adressaten - ich werde verfolgen, ob es Konkreteres dazu demnächst gibt.

Hier das Programm der Kultur-Tour des Ministers.

Hier geht es zum Landesverband der Bibliotheken MV - und der Meldung über die Bilanz 2013, in der u.a. steht: "Die Einführung von Leistungskriterien bezüglich der Bibliotheksförderung ist ein Erfolgsmodell. Auf Vorschlag des Landesverbandes wurden ab dem Jahr 2012 Leistungskennziffern zur Landesförderung zugrunde gelegt. Kriterien sind, gestaffelt nach Bibliotheksgröße, unter anderem eine Bestandserneuerungsquote von mindestens 7% bzw. 10%, ein eigener Webauftritt und Onlinekatalog sowie eine fachlich, qualifizierte Leitung der Bibliothek, aber auch die Teilnahme an Weiterbildungen ist ein Kriterium"

8. August 2014

Die SVZ kündigt heute auf S. 11 unter der Überschrift "Welche Zukunft hat Kultur?" an, dass am 6. September die 1. Kreiskulturkonferenz des Landkreises Ludwigslust-Parchim stattfinden wird - als "Auftakt für eine Diskussion über die zukünftige Entwicklung von Kunst im Landkreis".

Einladung KKK Mestlin
Einladung_KKK_Mestlin.pdf
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Hier gibt's mehr Informationen. Anmeldungen noch bis zum 29. August an: Roswitha Krüger im Fachdienst Bildung, Kultur und Sport des Landkreises Ludwigslust-Parchim, Putlitzer Straße 25 in Parchim, E-Mail roswitha.krueger@kreis-lup.de

3. August 2014

Ganz still und leise in den Sommerferien veröffentlich das Bildungsministerium die Erfolgsmeldung: Die neue Kulturförderrichtlinie sei nach anderthalb Jahren Diskussion mit Kulturschaffenden und kommunaler Ebene nun in Kraft. Hier zur PM.

Hier zur Richtlinie als PDF. Eine Auswertung/ Kommentar folgt.

3. Juli 2014

Das neue Heft der Kulturpolitischen Mitteilungen ist da: Heft 145 II/2014 "Kreatives Prekariat" mit dem Artikel "Neue Richtlinie in der 'Kunst- und Kulturräterepublik MV'", den ich mit Sabine Steffens: geschrieben habe auf S. 10/11.

24. Juni 2014

Nachtrag zu kulturratschlag (x) schwerin:

Zum einen hat Cornelia Nagel, Spitzenkandidatin der Grünen in Schwerin, gleich nach der KuPoGe-Vorwahl-Podiumsdiskussion am 5. Mai die Gründung "voller Freude zur Kenntnis genommen": Er sei ein unverzichtbarer Akteur für die Kulturstadt Schwerin, schrieb sie am 6. Mai.

Zweitens berichtet auch der Kunst- und Kulturrat Vorpommern-Greifswald in seinem Blog am 22. Juni darüber und versammelt ein paar nützliche Links.

17. Juni 2014

Auf www.alles-mv.de publizierte Manuela Heberer am 13. Juni "Eine Lobby für die Kultur", ein Interview über den kulturratschlag (x) schwerin, der von Sabine Steffens, Marc Steinbach und mir initiiert wurde und zur Gründung am 2. Mai schon folgende prominente Mitglieder verzeichnen konnte:

  • Julia Hansen, Bildende Künstlerin, Kunstvermittlerin
  • Anne-Kathrin Holz, Lehrerin für Deutsch, Geschichte, Theater
  • Jörg Ulrich Krah, Cellist, Komponist, Musikpädagoge
  • Volker Kufahl, Festivalleiter
  • Cornelia Radsack, freie Künstlerin, Kreativunternehmerin
  • Ralph Reichel, Theaterwissenschaftler, Dramaturg und Regisseur
  • Sabine Steffens, Kulturwissenschaftlerin
  • Marc Steinbach, Performance Studies, Dramaturg
  • Dr. Rita Gerlach-March, Kulturwirtin, Literaturwissenschaftlerin

Auf dem ersten öffentlichen Treffen am 19. Mai im Kontor von Coco Radsack kamen noch zahlreiche Unterstützer und Interessenten hinzu; auf der 2. Schweriner KulturWerkStatt am 14. Juni wurde die Initiative im Workshop "Bürgerschaftliches Engagement" vorgestellt (die SVZ berichtete gestern).

Die offene Struktur des kulturratschlag (x) schwerin soll sich bis zur Landeskulturkonferenz im Herbst entwickeln, wenn ein Treffen aller Kulturräte der Landkreise und kreisfreien Städte geplant ist. Interessenten melden sich unter kultur-schutz@web.de - hier noch einmal die Gründungserklärung:

6. Mai 2014

Die gestrige Diskussionsrunde "KulturStadt Schwerin? - Sie haben die Wahl" war mit einem hochkarätig besetzten Podium und ebensolchen Moderator sowie über 70 aktiv diskutierenden Teilnehmern ein voller Erfolg. Bericht folgt. Die Presseberichterstattung wird hier verlinkt.

 

Der am Freitag, 2.5., gegründete "Kulturratschlag (X) Schwerin" wurde auch gleich von Stadtpräsident Nolte (CDU) zum Gespräch eingeladen - und soll (und wird) sich auch auf der für den 14.6. geplanten 2. Schweriner Kulturkonferenz im Rahmen eines Vernetzungs-Workshops einbringen. Infos folgen. Heute berichtet Timo Weber in der Schweriner Volkszeitung (SVZ): "Kulturrat gegründet".

2. Mai 2014

Ich freue mich, die Gründung eines spartenübergreifenden unabhängigen Kulturrats für die Stadt Schwerin bekannt geben zu können: der "kulturratschlag (x) schwerin".

Erstes Treffen: Mo., 19. Mai, 18 Uhr, Das Kontor (Puschkinstr. 36),

Anmeldung unter: kultur-schutz[at]web.de

 

Gründungserklärung:

kulturratschlag_x_schwerin Gründungserkl
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30. April 2014

Die Landtagsfraktion Die Linke nimmt ein Image-Plakat zum Anlass für grundlegende Kritik an der Kulturpolitik des Landes: "Werbung mit 'Kulturlandschaft - Bravourlandschaft' purer Zynismus". Auch wenn die Aufregung nur zu gut nachvollziehbar ist, verliert die Pressemitteilung leider aufgrund inhaltlicher Ungenauigkeit an Überzeugungskraft - und macht es dem Ministrium möglich, die Kritik einfach als unqualifiziert abzulehnen. Dort steht: "Das ist zynisch angesichts der seit Jahren anhaltenden zerstörerischen Kulturpolitik, die geprägt ist von Personalabbau, Schließung von Spielstätten, Kürzung des künstlerischen Angebots, Herabsetzen der Qualität." Brodkorb et al. können sich getrost - zumindest Presse und 'Normalbürger' gegenüberzurücklehnen, denn sie sind es ja nicht, die das Personal abbauen oder Spielstätten schließen. Das sind ja 'nur' die Empfehlungen unabhängiger Berater oder die Entscheidungen der Träger oder Betriebsleitungen.

NEIN! Das sind in der Tat die Konsequenzen der Kulturpolitik dieser Landesregierung, dieses Ministeriums! Die Sparvorgaben, die unbedingte Einfrierung der Mittel usw. usw. sind die Rahmenbedingungen, unter denen die Institutionen zu "Personalabbau, Schließung von Spielstätten" etc. gezwungen werden! Die "Kürzung des künstlerischen Angebots, das Herabsetzen der Qualität" werden wir alle leider noch früh genug erleiden müssen: Die Abwärtsspirale ist bereits im vollen Gange und wird, ganz wie eine 'Self-fulfilling prophecy' zu immer mehr Abbau (in jeder Hinsicht) führen!

28. April 2014

Nach der Landeskulturkonferenz am 23. April, bei der u.a. Keynote-Speakerin Adrienne Göhler die "Vorreiterrolle" der Künstler und Kulturschaffenden in Sachen prekäre Arbeitsverhältnisse der Welt von morgen bemängelt hatte*, fordert Torsten Koplin (kulturpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion DIE LINKE):

"dass die Landesregierung zumindest bei den durch Landes- und kommunalen Behörden veranlassten Auftritten oder Ausstellungen Mindeststandards einführt, die eine Vergütung wenigstens auf dem Niveau des Mindestlohnes beinhalten müssen." (hier zur PM vom 25. April).

Schon am 23. April kritisierte die kulturpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Ulrike Berger, dass die tw. positive neue Kulturförderrichtlinie nichts am zentralen Problem der Kulturkürzungen an sich ändere. Außerdem rügt sie scharf die Änderungen einer ministeriellen Pressemitteilung (hier der Nachweis), was sich mit der propagierten Transparenzinitiative beißt (Pressemitteilung hier).

 

* Die vollständige Konferenzdokumentation wird online beim BM/Landeskulturrat veröffentlicht - sobald ich sie abgeschlossen habe! Schon jetzt gibt es online den Beitrag von Benno Plassmann zum Thema "Kreiskulturräte".

 

Die LKK in der medialen Nachbereitung:

23. April 2014

Thema der Diskussionen und Workshops der heutigen Landeskulturkonferenz MV 2014 im Schweriner Schloss: Der Entwurf der Kulturförderrichtlinie vom 14. April 2014.

10. April 2014

Gerade gefunden: Beitrag von Manuela Heberer zur öffentlichen Anhörung zur Kreativwirtschaft am 27. März im Landtag:  "Bisher sei die Förderpolitik des Landes hauptsächlich auf Technologieförderung und die Schaffung sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze ausgerichtet. Das gehe am Bedarf der Kreativwirtschaft, die in der Regel aus Klein- und Kleinstunternehmern bestehe, weitgehend vorbei. Außerdem sei auch die Förderung von Netzwerkstrukturen denkbar, um dadurch die Sichtbarkeit der Branche zu erhöhen." Kommentar hier!

 

Dazu auch die Pressemitteilung der Landtagsfraktion Die Grünen vom 27.03.2014: Bedeutung der Kreativwirtschaft für MV unterschätzt - Grüne fordern gezielte Projektförderungen.

9. April 2014

Heute gleich zwei kritische Verlautbarungen der Landtagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen rügen die Kulturförderpolitik des Ministeriums: "Trotz Versprechen des Ministers: 2013 erneut versteckte Kulturkürzungen von einer halben Million Euro" (PM 126/2014) und "Grüne empfehlen kulturpolitischem Sprecher der SPD Taschenrechner (PM 129/2014).
 

4. April 2014

Alle Mitglieder der Kulturpolitischen Gesellschaft in MV sind herzlichst eingeladen, am Mi., 23.4.2014 im Anschluss an die Landeskulturkonferenz in Schwerin (s.u.) zum Mitgliedertreffen, Kennenlernen, Diskussion der Pläne vom 19.3. und Amtsübergabe.

  • Zeit: 17-18 Uhr
  • Ort: Theaterkantine (Eingang Rückseite Mecklenburgisches Staatstheater am Alten Garten 2, Pforte/Bühneneingang).
  • Treffen 16:30 Uhr im Schloss (KuPoGe-Stand) und gemeinsamer Gang möglich.
  • Anmeldungen bitte bis 17.4. (vor Ostern) an info@culture-etc.de

Die Einladung jetzt auch online bei der KuPoGe.

31. März 2014

Die Einladungen zur Landeskulturkonferenz MV am 23. April in Schweriner Schloss sind raus - ich mache wieder die Dokumentation!

Hier geht's zum Flyer-Download.

Hier geht's zum Workshop-Download.

Anmelden bis 15. April!

12. März 2014

Mitgliedertreffen der Regionalgruppe MV der Kulturpolitischen Gesellschaft am Mi., 19. März 2014 ab 18 Uhr im Flotowzimmer des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin - mit anschließender öffentlicher Informationsveranstaltung über die KuPoGe. Anmeldungen bis 17.3. an info[at]culture-etc.de.

PM KuPoGe Regio MV
Mitgliedertreffen und öffentliche Infoveranstaltung am 19.3.2014
Pressemitteilung_2014_03_12_KuPoGe_MV.pd
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11. März 2014

Neuerscheinung: "Jahrbuch für Kulturpolitik 2013. Kulturpolitik und Planung" - Essentielle Lektüre:

"Planung ist im Kulturbereich ein ungeliebter Begriff. Kunst und Kultur leben von freier Entfaltung. Die kulturelle Infrastruktur ist jedoch mit den gegenwärtigen Finanzmitteln kaum noch auskömmlich zu bezahlen und qualitätsvoll zu betreiben, und die Zustimmung in der Politik zu neuen Aufwüchsen in den Kulturetats ist nicht selbstverständlich. Der demografische und der kulturelle Wandel begründen zudem regional und sektoral einen Publikumsrückgang und eine veränderte Interessenlage. Mancherorts ist Schrumpfung das Gebot der Stunde und verlangt nach vorausschauender Planung und Gestaltung. Viele kulturpolitische Akteure haben dies erkannt und zwar auf allen Ebenen der Politik, in Wirtschaft und Gesellschaft. Nie zuvor hat es auf kommunaler, regionaler, Landes- und Bundesebene so viele Bemühungen gegeben, Kulturpolitik als konzeptionelle Gestaltungsaufgabe zu begreifen, herkömmliche Strukturen und Verfahren in Frage zu stellen und die Akteure und BürgerInnen an diesem Prozess zu beteiligen." (KuPoGe).

Bestellen hier, Inhaltsverzeichnis als pdf hier.

5. März 2014

Die Halbzeitbilanz des Bildungsministeriums brüstet sich im Kulturbereich mit "vielen Erfolgen".

Da wird z.B. die Mär von der Lösung des Theaterproblems (das ja nicht nur ein finanzielles, sondern auch ein konzeptionelles ist) weiter verbreitet: "Bei  der  Weiterentwicklung  der  Theater-  und  Orchesterstrukturen  sind  die
Landesregierung  und  die  kommunalen  Träger  entscheidende  Schritte
vorangekommen.  Das  Konzept  für  den  westlichen  Landesteil  steht."

Unter der Erfolgsüberschrift Verstärkung und Weiterentwicklung der Kulturförderung heißt es zum letzteren Punkt: "Außerdem  hat  der
Kulturminister seine Pläne für die Neuordnung der Kulturförderung vorgestellt." - wem, wann und wie - und ist das schon die Weiterentwicklung?

Oh, ja, und der Landeskulturrat ist an sich natürlich auch ein Erfolg, egal, wie er legitimiert und befugt ist.

Wer's selbst lesen mag: Hier geht's zum Download.

20. Februar 2014

Den Entwurf der Föderrichtlinie kann man auf der Webseite des Bildungsministeriums zur Kulturförderung herunterladen (hier als PDF).

Entwurf_Kulturfoerderrichtlinie_Stand_5.
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14. Februar 2014

Da hatte ich wohl einen Tag zu wenig Geduld: Gestern schrieb die SVZ auf S. 5, Brodkorb wolle die Kulturförderung transparenter machen - der Entwurf der neuen Kulturförderrichtlinie liege vor und bis 5. März hätten Landkreise, Kommunen, kreisfreie Städte, kulturelle Landesverbände und der Landeskulturrat Gelegenheit schriftlich dazu Stellung zu nehmen. "Hinweise von Kulturschaffenden und Kulturträgern seien in dem Entwurf bereits berücksichtigt", wird der Kultusminister weiter kritiklos zitiert (zur transparenten, inklusiven Diskussion siehe mein Artikel im lag-Report).

Jedenfalls informiert die Meldung weiter: Die Förderrichtlinie würde im Mittelpunkt der Landeskulturkonferenz am 23. April stehen (sie soll zum 1. August veröffentlicht werden und zum 1. Januar 2015 in Kraft treten).

Hier zur PM als PDF.

12. Februar 2014

Ich will ja nicht (schon wieder) meckern, aber die Landeskulturkonferenz MV 2014 ist immer noch nicht öffentlich angekündigt (auf der Seite des Bildungsministeriums/ Landeskulturrats findet sich nichts). Sie soll am 23. April von 9:30-16:30 Uhr im Schweriner Schloss stattfinden, aber wurde schon jemand eingeladen? Dabei sollen dort inhaltliche Diskussionen (Stichwort Kulturelle Bildung) und prozessual-konzeptionelle (Reform der Kulturförderrichtlinie) stattfinden!

10. Februar 2014

Endlich erschienen: Mein Artikel "Im Osten nichts Neues. Die Reform der Kulturförderung in Mecklenburg-Vorpommern lässt auf sich warten" im aktuellen lag report* 14/2013, S. 10-11.

* Informationsheft der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur in Mecklenburg-Vorpommern e.V.

(Download als PDF).

7. Februar 2014

Die KuPoGe bzw. deren Institut für Kulturpolitik hat die Ausschreibung des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur gewonnen und darf einen Prozess zur Erarbeitung von Kulturentwicklungskonzeptionen in zwei Modellregionen im Freistaat Thüringenexternen beraten und begleiten: "Konkret sind in den Modellregionen Landkreis Hildburghausen und Landkreis Sonneberg sowie Kyffhäuserkreis und Landkreis Nordhausen in den nächsten Monaten eine umfassende Bestandsaufnahme und Strukturanalyse geplant, um einen differenzierten Einblick in die regionalen Gegebenheiten zu gewinnen und die Situation gemeinsam mit den Akteuren vor Ort bewerten zu können. Vorgesehen ist dabei unter anderem die Aufbereitung vorhandener Strukturdaten und die Befragung von Kultureinrichtungen / -trägern in den Regionen (schriftlich und mündlich). Die Bestandsaufnahe wird dann die Basis für einen diskursiven Prozess (im Rahmen von Workshops und Diskussionsveranstaltungen) sein, um daraus Ideen und Vorschläge für konkrete Maßnahmen zu entwickeln, die dann im Abschlussbericht vorgestellt werden." (KuPoGe).

Das wäre doch auch mal was für Mecklenburg-Vorpommern!?!?!

31. Januar 2014

Am 20.-21. Januar tagte in Schwerin der Arbeitskreis Kunst und Kultur des Bundesverbands Deutscher Stiftungen e.V. zum Thema "Kulturförderung und Nachhaltigkeit. Finanzierung in der Krise - eine Herausforderung für Stiftungen".

Hier zum Download der "Schweriner Erklärung".

Hier gibt's Fotos und Dokumente.

16. Januar 2014

Ein erster Beitrag zur gestrigen Veranstaltung ist online beim NDR!

15. Januar 2014

Die heutige Podiumsdiskussion zum Nachhören und (Zusammenfassung) angucken:

- morgen, 16.1., auf NDR 1 Radio MV im Kulturjournal 19-20 Uhr

- morgen, 16.1., im TV: Nordmagazin ab 19:30 Uhr

- Fr., 17.1.2014 bei "Land und Leute" 18:00-18:15 Uhr

- So., 19.1.2014 auf NDR 1 "Kunstkaten" ab 19:05-20:00 Uhr

Echte Links folgen in den nächsten Tagen für die Fernsehbeiträge (Mediathek).

 

12. Januar 2014

Die Podiumsdiskussion wirft medial ihre Schatten voraus - wir hoffen auf rege Teilnahme - und eine gute Berichterstattung durch den NDR!

- Theater der Zeit

- Schweriner Volkszeitung / Express: "Debatte um den Wert der Kunst"

- Schweriner Kurier, S. 1: "Diskussion um den Wert von Kultur"

- KuPoGe

20. Dezember 2013

Das Mecklenburgische Staatstheater als Gastgeber und die Kulturpolitische Gesellschaft, Regionalgruppe MV veranstalten eine Podiumsdiskussion zu "Perspektiven - Kulturland Mecklenburg-Vorpommern?!".
Am 15.1.2014, 19 Uhr, im Großen Haus des Mecklenburgischen Staatstheaters

wird Elke Haferburg, die Direktorin des Landesfunkhauses Schwerin des NDR das Gespräch moderieren. Neben ihr werden auf dem Podium Platz nehmen:

Außerdem ist Minister Mathias Brodkorb eingeladen - es gibt ein positives Signal für die Teilnahme und hoffentlich noch eine feste Zusage.


Die Veranstaltung ist inspiriert von der Ständigen Konferenz der Intendanten Mecklenburg-Vorpommerns, die sich für eine gute Kommunikation zwischen Kulturschaffenden und Kulturpolitik einsetzen werden. Ziel ist es, Perspektiven für die Entwicklung der Kulturlandschaft in Mecklenburg-Vorpommern zu diskutieren, zu formulieren, zu unterstützen.
Die Podiumsdiskussion wird natürlich für Stimmen aus dem Publikum geöffnet. Hier sind die Gäste eingeladen, große Visionen und mögliche konkrete Schritte zu formulieren.
Im Anschluss an die Podiumsdiskussion wird im Konzertfoyer noch die Möglichkeit geboten, sich in ungezwungener Atmosphäre zu treffen und das Thema zu vertiefen können - Raum, Kontakte zu knüpfen und zu pflegen, mit Künstlern, Kulturpolitikern, dem Kulturpublikum zu diskutieren.

 

Die Veranstaltung ist kostenlos, es empfiehlt sich aber, Platzkarten an der Theaterkasse zu erwerben (Öffnungszeiten: Mo-Fr  10-18 Uhr, Sa 10-13 Uhr). Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn

18. Oktober 2013

Der Anlass, meinen KuPoGe-Aufsatz für die LAG Soziokultur MV zu aktualisieren, bringt mich dazu, mal nachzuforschen, ob es etwas Neues in der Diskussion, einen Termin o.ä. gibt... (s.u.) Nein. Why am I not surprised?

17. August 2013

Ganz im Sinne der positiven Selbstdarstellung wird das Fehlen eines vernünftigen Kulturpolitikprozesses im Zusammenhang mit der Neuordnung der Kulturförderung in MV in der Pressemitteilung des Kultusministeriums vom 7.8.2013 verkauft:

"Bei der Neuordnung der Kulturförderung kommt Kulturminister Mathias Brodkorb einer Empfehlung von Kulturschaffenden, Vertreterinnen und Vertretern von Kommunen und den Mitgliedern des Landeskulturrates nach. Die Beteiligten sehen weiteren Beratungsbedarf bei den Plänen für eine neue Kulturförderrichtlinie. Die bisherige Kulturförderrichtlinie mit den geltenden Antragsbedingungen bleibt aus diesem Grund weiterhin in Kraft, um den Kulturträgern Sicherheit beim Antragsverfahren zu geben." Toll, sollen wir also noch dankbar dafür sein, dass im Vorfeld versäumt wurde, die Beteiligten einzubinden...

Egal, man ist schon froh, von ihm zu hören: "Wir ziehen (...) eine grundlegende Neuordnung der Kulturförderrichtlinie einer hektischen Änderung vor." Weiter unten heißt es: "Das Ministerium (...) plant darüber hinaus ein Treffen mit Kulturschaffenden und Kulturträgern, um über die Neuordnung der Kulturförderung in Mecklenburg-Vorpommern ausführlich zu beraten. Der genaue Termin wird in Kürze bekannt gegeben."

5. Juli 2013

Gerade erschienen: das aktuelle Heft 141 II/2013 "Kreativitätsdispositiv & Kulturpolitik" mit meinem kleinen Artikel zu "Kulturförderung in Mecklenburg-Vorpommern" auf S. 6/7 gleich nach dem Gespräch mit Ministerin Dr. Gabriele Heinen-Kljajic...

23. Juni 2013

Am Mittwoch, 19. Juni 2013,  wurde im Landtag der Antrag der Linken zur "Initiierung einer Service-Stelle zur Drittmittel-Akquise" (siehe Eintrag vom 5. Juni) debattiert und - natürlich (wie zu Erwarten, da von der Opposition eingebracht), aber leider (da inhaltlich und sachlich richtig und wichtig) abgelehnt (Tagesordungspunkt 5). Wie im Beschlussprotokoll leider nicht nachzulesen (das Plenarprotokoll ist [noch?] nicht online in der Parlamentsdatenbank), hat die Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen den Antrag als "grundrichtig" bezeichnet und unumschränkt unterstützt. Eine Begründung für die Ablehnung gibt es nicht.

Die LINKE reagierte auf die Ablehnung in einer Pressemitteilung wie folgt: SPD und CDU riskierten "bitteres Siechtum von Kunst und Kultur in MV" mit "Sorg- und Fantasielosigkeit".

 

Die GRÜNEN kritisierten derweil am 20. Juni in ihrer Pressemitteilung bezüglich der von ihnen festgestellten Förder-'Einsparungen' (siehe Eintrag vom 6. Juni 2013): Brodkorb "erweist der Kultur im Land eine Bärendienst": "Dass der Bildungsminister nun nach mehreren Dementis in der Sache eingestehen muss, dass Fördermittel übrig geblieben sind, um die Rücklage des Landes zu erhöhen, ist ein verheerendes Zeichen an die Kulturszene im Land. Ein solches Vorgehen ist weder transparent noch fair. Das ist eine versteckte und eigenmächtige Kürzung der Kulturmittel.(...) Wir fordern den Bildungsminister daher auf, die nicht ausgereichten Mittel im nächsten Doppelhaushalt zusätzlich zur Verfügung zu stellen. Das würde für die Kulturförderung zusätzliche Gelder in Höhe von jeweils 300.000 Euro für die  Jahre 2014 und 2015 bedeuten", wird der Abgeordnete Johannes Saalfeld zitiert.

11. Juni 2013

Die SVZ berichtete gestern, am 10. Juni 2013, "Kultus knauserte mit Kulturförderung", von drei Beispielprojekten, deren Förderanträge um 2.500-5.000 Euro abgelehnt worden waren...

7. Juni 2013

Schon online: Meine Kurzzusammenfassung der Landeskulturkonferenz für die offizielle Dokumentation der Veranstaltung; des Weiteren die Teilnehmerliste.

6. Juni 2013

Hier ist was los:

  • Die Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben in ihrer PM vom 4.6. die von ihnen festgestellte "verdeckte Einsparung von Mitteln der Kulturförderung" kritisiert: 2011 sollen 125.000 Euro, 2012 gar 500.000 Euro kulturelle Projektträgerförderung nicht ausgezahlt worden sein - und 22 Antragsteller abgewiesen worden, die noch hätten gefördert werden können. WAS IST DAMIT GESCHEHEN? Wie konnte das passieren?
  • Was sagen SVZ, NDR und Konsorten? Ich kann online nichts finden. Wer hilft?

5. Juni 2013

Heute beantragte die Landtagsfraktion Die LINKE für MV die "Initiierung einer Service-Stelle zur Drittmittelakquise für Kulturprojekte auf Landesebene" (Parlamentsdatenbank, Drs. 6/1950) - eine sehr lobenswerte Initiative, die dem Land (und v.a. dessen Kulturschaffenden) mit seinen besonderen infrastrukturellen, demographischen und wirtschaftlichen Herausforderungen helfen - und es als richtungsweisend profilieren würde! In Großbritannien und in der EU wirkt die Kulturpolitik und Kulturförderung jedenfalls verstärkt darauf hin, neue und v.a. private Quellen der Kulturfinanzierung, ob Markt, Wirtschaft oder Dritter Sektor, zu aktivieren. Angesichts der hiesigen geringen Spendentradition und der schlechten personellen Ausstattung und Ausbildung der Kulturschaffenden in Hinblick auf Akquise von Sponsoren- und Fördergeldern wäre eine Anschubfinanzierung durch das Land ein Schritt in die richtige Richtung - und ein zentraler, kompetenter Ansprechpartner á la Arts & Business mehr als wünschenswert, nicht nur für das Überleben, sondern den nachhaltigen Erfolg der Kultur in MV als Innovations-, Standort und Wirtschaftsfaktor, Tourismusmagnet und als Lebenselixier.

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11. Mai 2013

Pflichttermin für alle potentiellen Antragsteller: Informationsveranstaltung zur Kulturförderung in MV am Mo., 13. Mai 2013, 15 Uhr in Raum 46, Bildungsministerium MV, Schwerin (Werderstr. 124). Anmeldung unter 0385/588-7041. Info hier, PM-PDF hier.

5. Mai 2013

Heute auch im Schweriner Kurier zu Brodkorbs Kulturförderung-MV-Vorschlag (hier PDF).

2. Mai 2013

Über das von Bildungsminister Brodkorb vorgestellte neue KuFö-Konzept MV gibt es erste Reaktionen: Der NDR berichtete noch am Abend des 30.04. von "verhaltenen" Reaktionen (hier der TV-Beitrag im Nordmagazin).

Wie die SVZ gestern online schrieb, begrüßte Torsten Koplin, kulturpolitischer Sprecher der Linkspartei, "dass die Kommunen gestärkt werden, wenn sie bei der Vergabe der Kulturfördermittel mehr zu sagen haben. Aber es müsse sichergestellt werden, dass die Kommunen die vom Land übernommenen Kultur-Gelder nicht zweckentfremden. Gerecht geregelt werden müsse auch, wie viel Geld die Städte und wie viel Geld das platte Land bekommt."In der Linke-Pressemitteilung heißt es genauer: „Darüber hinaus muss in einer Art freiwilligen Pflichtaufgabe etwa in Form einer Rechtsvorschrift gewährleistet sein, dass die Mittel auch tatsächlich für kulturelle Vereine, Verbände und Projekte und nicht zur Schuldentilgung eingesetzt werden. (...) [Im gesetzlichen Rahmen für die Kulturförderung des Landes] muss auch die Finanzierung einer Stelle enthalten sein, die sich ausschließlich dem Einwerben von Drittmitteln widmet“

Ulrike Berger von den Grünen soll lt. SVZ ähnliche Bedenken geäußert haben: "Sie forderte zudem mehr Geld für die Kulturförderung. Schließlich wolle Brodkorb die Kulturinstitutionen verpflichten, Mindestlohn zu zahlen." Die Grüne-Pressemitteilung stellt weitere ungeklärte Fragen: "Wir sehen einerseits die Entlastung auf Seiten des Bildungsministeriums sowie mögliche Synergieeffekte und die Chance auf Vereinheitlichung im Verwaltungshandeln von Kommunen und Land, was die Bearbeitung der Fördermittelanträge anbelangt. Aber wer wird die zu erwartenden steigenden Kosten für die kommunale Kulturverwaltung tragen? (...) Zudem ist es unerlässlich, dass die Projektmittel mit einem entsprechenden Vermerk versehen werden, dass sie nur für kulturelle Zwecke ausgegeben werden, damit sie nicht in Kommunen mit prekären Haushaltslagen für die Erledigung von Pflichtausgaben verwendet werden."

1. Mai 2013

Tag der Arbeit - Feiertag - je nachdem. Trotzdem heute ein kurzer Link-Hinweis: Parallel zur gestrigen Landeskulturkonferenz ist die Präsentation zum Vortrag von MV-Bildungsminister Mathias Brodkorb, in der er das Konzept der neuen Kulturförderrichtlinie zur Diskussion vorstellte (PM hier, PM als PDF), hier online. Auf Seite 11 gibt es eine 'ausführliche' Statistik, ganz im Sinne der Marschroute "Transparenz".

26. April 2013

Ein Nachtrag zu meinen Einträgen vom 4.-5. April: Die Antwort auf die Kleine Anfrage der Grünen zur Kulturförderung des Landes ist da (Parlamentsdatenbank, Drs. 6/1680).

Hier als Service das PDF zum Download:

Landtag_Drs6-1817_KlAnfrageLinke_KuRat.p
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Heute hat überdies die Linke Landtagsfraktion eine Kleine Anfrage zum "Landeskulturrat Mecklenburg-Vorpommern" gestellt (Drs. 1817). Hier das PDF:

Landtag_Antwort_Drs6-1680_KlAnfrageGruen
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5. April 2013

Endlich die Antwort auf die Kleine Anfrage der Linken zur Kulturförderung in MV (hier online, nach Drs.-Nummer suchen!): Das Bildungsministerium benennt keine Gründe, warum Kulturinstitutionen gefördert werden oder nicht - kein Wunder, fehlt es doch im Lande an Kulturpolitischen Leitlinien und somit transparenten Förderkriterien. Wer nicht weiß, wo er mit wieviel Geld wie hinkommen hinwill, kann nur nach politischem oder persönlichem Gutdünken bzw. aus rein finanziellen oder historisch gewachsenen Zwängen heraus entscheiden.

Landtag_Antwort_Drs06-1628[1]Kulturförde
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Wie nach der Lektüre des 30-Seiten-Dokuments, das konkrete Fragen möglichst unpräzise - und somit gar nicht - beantwortet, zu erwarten, erfüllt die Antwort nicht die Erwartungen der fragenden Partei. Deren kulturpolitischer Sprecher, Torsten Koplin, interpretiert die Kulturförderung des Landes als willkürlich: "Es bleibt im Dunkeln, warum Förderanträge abgelehnt oder bewilligt werden. Das Daumen-rauf-Daumen-runter-Gebaren ist respektlos gegenüber den vielen Kulturträgern, die auf inhaltliche und finanzielle Unterstützung angewiesen sind." So appelliert er auch: "Es ist dringend erforderlich, dieses Wirrwarr zu beenden und die Kulturförderung auf eine neue gesetzliche Grundlage zu stellen" (...) "Wir brauchen ein Kulturfördergesetz, das klare Förderkriterien benennt, und Antragsverfahren, die schnell und unbürokratisch zu bewältigen sind, sowie transparente Bewilligungsverfahren." (hier zur PM).

4. April 2013

Heute einmal spartenübergreifend zur Kulturförderung des Landes Mecklenburg-Vorpommern - über das Theater hinaus.

Die Landtagsfraktion Die Linke erwartet die Antwort auf ihre Kleine Anfrage zur "Kulturförderung in MV" (Drucksache 6/1628) vom 6.3.2013 (s.u.).

Die Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen hatte am 16.3.2013 ebenfalls eine Kleine Anfrage "Kulturförderung des Landes" (Drucksache 6/1680) hinterhergeschickt, die einige Punkte aufgriff und konkretisierte (s.u.) - die Antwort steht jedoch noch aus.

Beide gibt es online auf der Parlamentsdatenbank und hier bei mir zum Download.

Landtag_Drs6-1628_KlAnfrageLinke_KuFoe.p
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Landtag_Drs6-1680_KlAnfrageGruene_KuFoe.
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+++++ACHTUNG+++++

Von 2013-2017 als Leiterin Marketing Kommunikation am Mecklenburgischen Staatstheater  und seit 01.07.2017 als Referentin ÖA  am Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern übe ich die selbstständige freiberufliche Tätigkeit wird nur noch geringfügig nebenberuflich aus (Seminare, Vorträge, kleinere Publikationen).

Ich bin immer noch für Sie und die Kultur da

Die Dokumentationen zu Kultur und Theater in MV weiterzuführen, ist mir leider unmöglich; auf Facebook versuche ich es ein wenig.